Familientherapie

Eine Familientherapie ist ein gemeinsamer Prozess aller beteiligten Familienmitglieder.

Idealerweise sind alle mit dabei, die etwas verändern wollen oder von einer Situation betroffen sind. Manchmal macht es dann Sinn, Sitzungen alleine mit bestimmten Familienmitgliedern stattfinden zu lassen. Zum Beispiel wird entweder mit den Eltern oder den Kindern und Jugendlichen gearbeitet oder es findet ein Gespräch mit Mutter und Sohn oder Vater und Tochter statt. Ein andermal ist es dann eher die Eltern- oder auch Paarebene, die beleuchtet wird, wieder ein anderes Mal sind die Geschwister untereinander im Kontakt.

Vielleicht kommt auch die Idee auf, die Oma, der Onkel, die Tante oder Freunde der Familie sollten mal dazu kommen, weil sie etwas beitragen könnten.

Wie hilft uns das?

Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine die Du siehst,
eine, die ich sehe
und eine, die wir beide nicht sehen
— Chinesische Weisheit

Gespräche untereinander als Familie können sich mitunter im Kreis drehen. Die gleichen Probleme, die gleichen Streite und Auseinandersetzungen laufen ab und keiner weiß mehr wirklich, wie man das besser hinkriegen kann.

Mit Unterstützung sieht das Ganze leichter aus: Da ist jemand dabei, der unterbricht, wenn es hoch her geht. Jemand, der sich für jeden in der Familie interessiert und nachfragt. Jede*r fühlt sich gesehen und gehört und kann sich mitteilen.

Wie läuft das ab?

Für eine Familiensitzung nehme ich mir üblicherweise 90 Minuten Zeit, in denen alle zu Wort kommen und ich auch dafür sorge, dass keiner ungehört bleiben muss. Neben den Dingen, die einzelnen oder vielleicht auch allen aus der Familie ein „Dorn im Auge“ sind, höre ich mir auch das an, was noch oder schon (wieder) klappt. Zusammen suchen wir nach Ihren Lösungen, um (wieder) ein entspannteres und normaleres Leben miteinander führen zu können.

Was ist, wenn eine*r nicht will?

Wenn ein Familienmitglied nicht mitkommen kann oder will, ist das kein „Beinbruch“. Das kann passieren, nicht jede*r kann oder will zu jeder Zeit an so einem Prozess teilnehmen. Dennoch ist für mich jede*r mit dabei und ich berücksichtige in Gespräch und Prozess auch die, die (mal) nicht teilnehmen.

Geht das auch bei uns zuhause?

Gegen eine entsprechende Fahrtkostenpauschale komme ich auch gerne zu Ihnen nach Hause, wenn Sie denken, dass das einen Unterschied macht oder den Einstieg erleichtert.

Die meisten Familien profitieren davon, dass die Familientherapie, diese Gespräche, Stunden, Sitzungen, wie auch immer sie es nennen, an einem anderen Ort stattfinden. Diese Trennung erleben viele als hilfreich.

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Welche Methoden werden angewandt?

Wir sprechen über das, was Ihnen Probleme bereitet und Sie aktuell oder möglicherweise auch schon länger herausfordert. Meine Art zu fragen, ist dabei manchmal etwas anders, als Sie das möglicherweise gewohnt sind.

Kinder mögen das dauernde „Quatschen“ eh nicht so gerne und können durch spielerische Mittel eher ihre Sicht einbringen. Dies ist ein Teil meiner methodischen Schritte, die das Gespräch unterstützen können. Zum Beispiel können wir uns die Situationen mit Figuren (Playmobil-, Holz- oder Tierfiguren) anschauen und somit einen Blick auf das werfen, was Sie als Familie gerade umtreibt. Kinder machen hier gerne mit und auch die Erwachsenen verlassen so die sprachliche Schiene und gemeinsames Verstehen kann entstehen.

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Können Sie mit Kindern und Jugendlichen umgehen?

Durch meine Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe verfüge ich über langjährige Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen. Der Kontakt zu ihnen fällt mir leicht, Eltern wie Kinder fühlen sich von mir gesehen und gehört, so die Rückmeldungen von Familien, die ich begleiten durfte.
Ich bin Vater einer Tochter und weiß daher auch um so manche Besonderheit in der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen, die mich vor der Empfehlung leichter Rezepte schützen.